HAZ vom 09.11.2016

HAZ vom 09.11.2016

SEHNDE NEWS vom 29.10.2016
Unter dem Motto „Lebensrettende Maßnahmen sind einfacher als rückwärts einparken“ hat Frank Risy, Lehrrettungsassistent aus Stade am vergangenen Sonnabend 44 interessierten Mitgliedern des MTV Wassel die Einfachheit der lebensrettenden Maßnahmen nahe gebracht. Das wichtigste Thema des Kurses war es, die Hemmschwelle abzubauen, an eine bewusstlose Person heranzutreten und sie anzufassen. Sorgen wie, „ich habe Angst, etwas falsch zu machen“, oder „ich weiß nicht, was ich tun soll“, sollten ausgeräumt werden.
Für jeden Teilnehmer gab es von Frank Risy eine Übungspuppe für die Herzdruckmassage – Foto: Kai Nussbaum
Nach den Themen Atemwegskontrolle, Lagerung selbständig atmender Bewusstloser und richtiger Notruf, ging es an „die heilige Kuh“ der Rettungsmedizin: die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Da fielen Schlagwörter wie „1:15“, „30:2“, „verschmiertes Gesicht“, „unteres Brustbeindrittel“, also viel Verwirrendes, das kostbare Sekunden kostet oder sogar den Ersthelfer vom Helfen abhält. Fazit war, dass bis der Rettungswagen nach zehn bis 15 Minuten eintrifft, ist eine gute Herzdruckmassage viel, viel wichtiger ist als eine schlechte Beatmung, weil sich noch genug Sauerstoff im Körper gelöst befindet. Also, Hand aufs Herz und pumpen, pumpen, pumpen – außer Patient wehrt sich dagegen.
Ein wichtiges Thema wurde dann noch der Sinn und die Handhabung eines Defibrillators. Nach den Ausführungen war allen Anwesenden klar, dass man so einen „Defi“ auch in Wassel braucht. So bedankten sich die Veranstalter dann im Anschluss auch gleich bei den Teilnehmern für ihre Spenden zur Anschaffung dieses Defibrillators von insgesamt 113,40 Euro. Auch die besonderen Leistungen von Gudrun Tilgner im Rahmen der Teilnehmerverwaltung und Sylke Nussbaum für das leckere Catering wurden hervorgehoben. Dem Referenten Frank Risy galt am Schluss der Dank aller Teilnehmer für das geniale Training, insbesondere aber für seine filmreife Ausführung zur „Veränderung der Intermammillarlinie im Alter“, bei der die Auszubildenden vor Lachen fast auf dem Boden lagen.
HAZ vom 12.09.2016
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Viele Kinder haben in 2015 ihr Sportabzeichen mit Erfolg abgelegt und freuten sich sehr über ihre Urkunde. Die Verleihung der Sport- und Laufabzeichen fand im festlichen Rahmen in der vereinseigenen Sporthalle in Wassel statt. Die Gruppe war altersmäßig bunt gemischt: Von Unter-6Jährigen bis Über-75-Jährigen waren alle dabei, um dieses Ereignis zu feiern. Nachwuchs gab es aber nicht nur bei den Kleinen. Über 20 Erwachsene legten das Sportabzeichen zum ersten Mal ab. Andere haben bereits mehr als 40 Trophäen errungen.
Gudrun Tilgner als Leiterin der Sportabzeichensparte begrüßte die Gruppe, die es sich an zwei langen, schön gedeckten Tischreihen gemütlich gemacht hatte. Kaum ein Athlet fehlte, und nach kurzen einleitenden Worten zur sportlichen Leistung wurde jeder persönliche geehrt und erhielt Urkunde und Abzeichen zusammen mit einer kleinen Süßigkeit – begleitet vom Applaus der restlichen Sportler.
Insgesamt wurden so sagenhafte 68 Sportabzeichen, elf Familienabzeichen, 14 Laufabzeichen sowie fünf „Wasseler Runden“ – eine ortsinterne Erfindung, damit die Unter-6-Jährigen auch mitmachen können – verliehen. Der angepeilte Rekordversuch anlässlich des 50-jährigen Jubiläums in 2015 von 50 Sportabzeichen wurde also deutlich überboten!
Nach der Verleihung ging es zum gemütlichen Teil mit netten Gesprächen sowie einem leckeren Büfett vom ortsansässigen griechischen Restaurant „Vassi“ über. Die Sponsoren, die diese Veranstaltung in unterschiedlichster Art unterstützt haben, sollen nicht ungenannt bleiben: So sorgte „Henne’s Backhaus“ aus Mehrum für das schmackhafte Brot, „Das Blümchen“ aus Sehnde für die farbenfrohe Blumendeko sowie „Jepp – Pokale und Gravuren“ aus Sehnde für die schönen Medaillen, die die Unter-6-Jährigen für ihre tolle Leistung bekamen.
HAZ vom 15.03.2016
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So viele Sportabzeichen: Beim MTV Wassel freut man sich über die hohe Teilnehmerzahl im vergangenen Jahr. |
Wassel. Bereits zum 50. Mal wurden in diesem Jahr die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen beim MTV Wassel abgenommen. Begonnen hatte mit dieser sportlichen Aufgabe Walter Tilgner im Jahr 1966. Damals nahmen lediglich drei Sportler daran teil. Seither haben die Abnahmen alljährlich stattgefunden. Die Zahl der Teilnehmer belief sich lange auf zehn bis 15 Personen. In den vergangenen drei Jahren steigerte sich diese Zahl auf 22 Aktive. Nun, zum Jubiläum, sollte etwas Besonderes geschafft werden. Bei der Jahresversammlung im März 2015 gab Abnehmerin Gudrun Tilgner die Vorgabe, 50 Abzeichen für 50 Jahre zu schaffen. Ein gewagtes Vorhaben. Aber in Wassel bleibt ein Rekordversuch nicht nur ein Versuch – da gab es etwa den Käsekrakauer-Rekord beim Schützenfest 2014. Viele Sportbegeisterte fanden also den Weg zum Sehnder Sportplatz, Eltern mit Kindern, Jugendliche und Rentner. Das Alter der Teilnehmer reichte von sechs bis 77 Jahren. Und nun können im Februar in der Wasseler Sporthalle 68 Sportabzeichen, elf Familiensportabzeichen und 14 Laufabzeichen überreicht werden. |
HAZ vom 06.01.2016


